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Trailhead® „Field Chair“ Campingstuhl

Ursprünglicher Preis war: €199.88Aktueller Preis ist: €77.88.

Ein Sitzplatz neben dem Auto der in den Kofferraum passt

Was ist der YETI Trailhead Field Chair? Der leichteste Klappstuhl von YETI, gefaltet ein flaches Bündel von 94 Zentimetern, aufgebaut in zwei Handgriffen neben der offenen Heckklappe. Ein Loungesessel fürs Fahrerlager ist er nicht, Armlehnen und Becherhalter hat er keine.

Der YETI Trailhead Field Chair ist der Campingstuhl von YETI für alle, die beim Treffen sitzen wollen, ohne dafür den halben Kofferraum herzugeben. Halb sieben, Nebel über dem Parkplatz, die ersten drei Autos stehen schon. Du ziehst ein Bündel aus der Seitenwand, wirfst es auf, und während die anderen noch auf der Bordsteinkante hocken, sitzt du.

  • Vier Kilo und ein Bündel von 94 Zentimetern. Gefaltet ist er 17,8 Zentimeter breit und 9,1 tief, also etwa so dick wie ein Unterarm. Das geht hochkant in die Kofferraumseitenwand neben den Wagenheber, ohne dass du den Ladeboden opferst. Der Camp Chair braucht dafür 109 Zentimeter und die halbe Ladefläche.
  • Sitzhöhe 44,5 Zentimeter, zwei mehr als beim großen Bruder. Das ist der Unterschied zwischen Aufstehen und Hochstemmen. Ohne Armlehnen zum Abstützen zählt jeder Zentimeter, und bei 44,5 kommst du aus dem Stuhl, ohne dich am Kotflügel abzudrücken. Genau das macht ein Baumarktstuhl mit 32 Zentimetern nicht.
  • Er steht auf Schotter so ruhig wie auf Asphalt. Die GroundGrip-Füße sind extra breit und sinken auf Wiese und Kies nicht ein. Der Stoff trägt bis 158 Kilo, und der Alu-Rahmen faltet vierfach, statt sich zu verwinden, wenn du dich zur Seite lehnst, um an die Kühltasche zu kommen.

Praxistipp von Detailing1: Der Fehler passiert beim Einpacken, nicht beim Aufbau. Morgens auf der Wiese ist der Stoff nass vom Tau. Wer den Stuhl so in die Tasche zieht und den Sack bis zum nächsten Wochenende im Kofferraum lässt, holt ein muffiges Ding heraus. Zwei Minuten offen in die Sonne, oder zu Hause aufgeklappt in die Garage. Und YETI verzichtet bei den Stühlen bewusst auf Flammschutzmittel. Ein Funke vom Grill brennt ein Loch. Drei Meter Abstand, dann passiert nichts.

Zwei Handgriffe an der Heckklappe und du sitzt

Der YETI Trailhead Field Chair kommt gefaltet aus der Tasche, öffnet sich mit einem Zug am Rahmen und steht. Kein Einrasten von Armlehnen, kein Nachspannen der Rückenlehne.

Cars & Coffee heißt in Deutschland früher Wochenendmorgen, markenoffen, kein Programm. Man kommt an, stellt ab, holt Kaffee und steht dann drei Stunden. Wer sitzt, redet länger. Wer auf der Bordsteinkante sitzt, steht nach zwanzig Minuten wieder auf.

Die Tasche hat einen Gurt, keine zwei. Über der Schulter vom Kofferraum zum Platz sind das zwanzig Meter und keine Diskussion. Beim Camp Chair schnallst du dir einen Rucksack um, was über einen ganzen Messeparkplatz besser ist und für die Länge eines Autos übertrieben.

Im Fahrerlager ist der Stuhl der einzige Platz, der dir gehört. Zwischen zwei Turns bleiben vierzig Minuten, davon gehen dreißig für Reifendruck, Tanken und Helm ab. Die restlichen zehn sitzt du, statt am Anhänger zu lehnen, und stehst mit weniger Rücken auf, als du dich hingesetzt hast.

Auf dem Roadtrip mit dem Wochenendauto macht er aus einer Parkbucht eine Pause. Schotterplatz am See, Rasthof, Hof vor einer fremden Werkstatt. Heckklappe hoch, Stuhl auf, zwanzig Minuten Ruhe. YETI selbst nennt das Tailgate am frühen Morgen als Einsatzzweck, nicht wir.

Zu zweit wird es ein Ritual. Ein Stuhl auf jeder Seite, dazwischen die wasserabweisende Outdoor-Decke auf dem Boden für Tasche, Becher und Kamera. Auf nasser Wiese ist das der Unterschied zwischen einer halben Stunde und fünf Minuten.

Auf dem Oldtimertreffen auf der Wiese kommt der zweite Vorteil dazu. Die breiten Füße stehen auf weichem Grund, ohne sich einzugraben, und du sitzt vor deinem eigenen Auto statt zwischen den Bierbänken am Zelt. Wer schon einmal drei Stunden an einer fremden Garnitur gesessen hat, während sein Wagen fünfzig Meter weiter allein stand, kauft danach einen Stuhl.

Und er bleibt im Auto. 94 Zentimeter gefaltet gehen quer hinter die Rücksitzlehne oder flach in die Seitenwand, wo sie niemanden stören. Ein Stuhl, der im Keller steht, wird zweimal im Jahr benutzt. Einer, der im Kombi liegt, jedes Mal.

Keine Armlehnen und kein Becherhalter

Der Campingstuhl hat weder Armlehnen noch eine Halterung fürs Getränk. Das ist der Preis für vier Kilo statt sechs, und YETI verschweigt es nicht.

Konkret heißt das: Dein Becher steht auf dem Boden, auf der Ladekante oder im Becherhalter, den YETI separat anbietet und der unter der Armlehne oder am Rahmen klemmt. Auf Schotter kippt ein Becher schneller, als du ihn wieder aufstellst. Wer die Hand nicht am Kaffee haben will, plant den Halter mit ein.

Zweite Grenze ist die Reserve. 158 Kilo Traglast sind mehr als jeder Klappstuhl vom Discounter aushält, aber deutlich weniger als die 227 des Camp Chair. Und der Stoff ist nicht durchstichfest. Ein Riss ist kein Schönheitsfehler, sondern betrifft die Stabilität.

Dritter Punkt, den man nach dem ersten heißen Tag merkt: Twilite ist ein geschlossenes Gewebe, kein Netz. In der Sonne bleibt mehr Wärme am Rücken als beim Mesh des großen Modells, dafür fällt kein Kies durch den Sitz und nach dem Regen wischst du ihn trocken, statt zu warten.

Damit ist die Wahl klar. Wenn der Stuhl mitfährt und der Kofferraum schon voll ist, dann dieser hier. Wenn du drei Stunden am Stück sitzt und die Arme irgendwo ablegen willst, dann der Campingstuhl mit Armlehnen und Becherhalter. Beides gleichzeitig gibt es nicht.

Bleibt die Farbe, und die entscheidet sich nach dem Auto, nicht nach dem Geschmack. Schwarz verschwindet neben jedem Fahrzeug und zeigt Staub und Pollen sofort. Tan bleibt in der Sonne kühler und lässt Trockenschmutz von der Wiese verschwinden, dafür sieht man Ölspritzer aus dem Fahrerlager für immer.

Fünf Jahre Garantie und ein Stuhl der ausbleicht

YETI gibt auf den Trailhead Field Chair fünf Jahre Garantie und sagt gleichzeitig, dass der Stoff mit den Jahren minimal ausbleicht. Beides gehört zusammen.

Wer ein Auto pflegt, kennt den prüfenden Blick nach zwei Sommern. Kanten zuerst, dann die Naht, dann die Stelle, an der immer die Hand liegt. Genau da altert der Stuhl auch: Der Alu-Rahmen bleibt, wie er war, die Gelenke werden nicht lose, und die Farbe wird eine Spur ruhiger. Das ist Patina, kein Verschleiß.

Was nicht altert, ist die Sitzposition. Der Stoff gibt nach ein paar Wochenenden auf dein Sitzverhalten hin nach und hängt danach genau so, wie du sitzt. Ein Klappstuhl aus dem Baumarkt macht das auch, nur endet es bei ihm nach einer Saison im Durchhängen und die Naht am Rahmenrohr scheuert auf.

Pflege ist eine Zweiminutensache und kein Ritual. YETI sagt selbst: abspritzen reicht. Was der Sommer auf der Wiese hinterlässt, geht mit milder Seife und einer weichen Bürste ab, Rahmen wie Stoff. Danach offen trocknen, dann in die Tasche. Mehr braucht der Stuhl in fünf Jahren nicht.

Für wen er nichts ist: für den, der einen festen Platz in der Garage hat und den Stuhl dort stehen lässt. Dafür gibt es bequemere und billigere Möbel. Und für den, der schwer ist oder gern eine Werkzeugkiste auf dem Sitz abstellt, denn 158 Kilo sind eine Zahl mit weniger Luft nach oben als früher.

Er ist für den, der jedes zweite Wochenende irgendwo steht, wo es keine Bank gibt. Zwanzig, dreißig Einsätze im Jahr, immer dieselben zwei Handgriffe. So jemand kauft nicht das Billigste, sondern das, was in fünf Jahren noch im selben Kofferraum liegt. Dieselbe Denkweise steckt im Sortiment an Ausrüstung für Reise und Platz.

Der Handgriff zum Schluss, den kein Hersteller aufs Etikett schreibt: Nimm den Stuhl einmal aus der Tasche und lass die Tasche zu Hause. Gefaltet mit einem Spanngurt an der Kofferraumseitenwand ist er in vier Sekunden draußen statt in zwanzig, und genau diese sechzehn Sekunden entscheiden, ob du ihn an einem kühlen Morgen aufbaust oder doch wieder stehen bleibst.

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