Thermo Cone Pad „Medium“ Thermo-Schaumpad (Orange)

Preisspanne: €4.88 bis €78.88

Ecken und Konturen polieren wo das Tellerpad nicht hinkommt

Was ist das ZviZZer Thermo Cone Pad Medium? Ein kegelförmiges Polierpad aus Open-Cell-Thermo-Schaum mit Klett, das mit seiner zulaufenden Spitze enge Stellen, Ecken, Sicken und Konturen erreicht. Härtegrad Medium in Orange, abgestimmt auf One-Step-Polituren. Nicht für große Flächen und nicht für Exzentermaschinen gemacht.

Das ZviZZer Thermo Cone Pad Medium ist ein kegelförmiges Polierpad von ZviZZer aus reticuliertem Open-Cell-Thermo-Schaum mit Klett-Rückseite, im fünfstufigen Farbsystem als Orange und damit Medium markiert. Die Kegelspitze fährt in Ecken, Sicken und enge Radien, an die ein flaches Tellerpad nicht herankommt, während der offenzellige Thermo-Schaum die Reibungswärme ableitet und den Cut kontrolliert hält. Es läuft an der Rotationsmaschine und ist farblich auf die mittlere One-Step-Politur abgestimmt.

  • Spitze erreicht die Problemzonen. Mit Ø 30 mm an der Basis und 40 mm Länge kommt das kegelförmige Polierpad an Spiegelfüße, Lufteinlässe, Türgriffmulden und Embleme heran, wo ein 50-mm-Tellerpad an der Kante aufsitzt. Genau die Stellen, die nach der Flächenpolitur matt zurückbleiben, holst du damit nach.
  • Thermo-Schaum hält länger durch. Der reticulierte Open-Cell-Schaum ist bis zu 25 Prozent hitzestabiler als Standardschaum und hält bis zu sechsmal so lange. An einer kleinen Kegelfläche, die punktuell viel Reibung sieht, ist das der Unterschied zwischen einem Pad pro Saison und einem pro Wochenende.
  • Medium deckt das meiste ab. Das Cone Pad gibt es in 3 Härten, und Orange ist die mittlere. Sie passt zur One-Step-Politur und korrigiert leichte bis mittlere Defekte in einem Durchgang. Ein rotes Pad gibt mehr Cut an robusten Kanten, ein gelbes mehr Finish an empfindlichen Konturen.

Praxistipp von Detailing1: Der häufigste Fehler mit dem Cone Pad ist zu viel Druck auf die Spitze. Die kleine Kegelfläche baut bei vollem Anpressen punktuell Hitze auf, der Thermo-Schaum überhitzt und die Politur trocknet an. Setze die Spitze nur leicht in die Kontur und gib weniger Politur als aufs Flächenpad. An einer verwinkelten Stoßstange mit Lufteinlässen brauchten wir so 2 ruhige Durchgänge statt eines mit Vollgas, der den Schaum verglast hätte.

Spitze leicht in die Kontur an der Rotationsmaschine

Das Cone Pad wird auf der Rotationsmaschine geführt und mit der Spitze leicht in Ecken, Sicken und enge Radien gesetzt, während die Drehzahl den kontrollierten Abtrag liefert.

Voraussetzung ist ein sauberer, abgeklebter Untergrund. Eine tropfengroße Menge der passenden One-Step-Politur in Orange reicht für die kleine Fläche, denn das kegelförmige Polierpad braucht deutlich weniger Material als ein Tellerpad. Arbeite Kontur für Kontur, nicht großflächig.

Halte das Pad sauber: Nach ein paar Konturen Polierstaub ausklopfen, sonst schmiert der zugesetzte Schaum nur. Nach der Arbeit lauwarm von Hand auswaschen und an der Luft trocknen lassen, niemals auf der Heizung oder mit Heißluft, weil der Thermo-Schaum darunter verhärtet.

Für enge Stellen ja für die Motorhaube nein

Das Cone Pad ist ein Detail-Pad für Ecken, Konturen und Spot-Repair, nicht für große Flächen. Mit Ø 30 mm eine Motorhaube zu polieren dauert ewig und wird ungleichmäßig.

Seine Stärke ist die Geometrie: Die zulaufende Spitze erreicht Vertiefungen und Kanten, die ein flaches Pad auslässt. Die R6c-Antwort aus unserer Wissensdatenbank bringt es auf den Punkt, dass eine schmale, abgerundete Auflage verhindert, dass du versehentlich an Sicken oder Karosseriekanten den Lack durchpolierst.

Die Grenzen sind klar. Wenn große Flächen wie Hauben, Türen oder Dächer dran sind, nimmst du ein Flächenpad aus der Polierpad-Kategorie ab Ø 50 mm. Wenn du ausschließlich mit einer Exzenter- oder DA-Maschine arbeitest, passt das Cone Pad nicht, denn es ist nur für die Rotation ausgelegt. Und wenn ein tiefer Kratzer an einer Kante sitzt, braucht es ein härteres rotes Cone plus Schleifpolitur, weil Medium-Schaum allein den Erstabtrag nicht leistet.

Für den der Kanten sauber poliert nicht den Flächenarbeiter

Das Cone Pad lohnt sich, wenn du bei der Politur die letzten zehn Prozent willst und Ecken, Konturen und enge Stellen nicht matt zurücklassen möchtest. Es ist das Ergänzungspad zum Flächenset, kein Ersatz dafür.

Weniger geeignet ist es für den, der nur schnell eine Fläche aufpolieren will, oder für den reinen DA-Anwender ohne Rotationsmaschine. Wer regelmäßig komplette Fahrzeuge aufbereitet, kombiniert das kegelförmige Polierpad mit einem Trapez- oder Allrounder-Pad für die Flächen und einer One-Step-Politur, dann ist der Wagen von der Haube bis zum Spiegelfuß gleichmäßig.

Der eine Trick, den kein Hersteller dazuschreibt: Wechsle an den Konturen früher die Pad-Härte als die Politur. Eine empfindliche, schon dünne Lackkante an einer zehn Jahre alten Stoßstange verträgt das gelbe Soft-Cone besser als das orange, und du sparst dir das Durchpolieren, das an genau diesen Kanten am schnellsten passiert. Das passende Soft Cone Pad in Gelb ist baugleich, nur weicher.

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